Werbewirkung von Werbeartikeln unangefochten

Werbeartikel erfreuen sich großer Beliebtheit. Während in Medien, Briefkästen und E-Mail-Postfächern ein harter Wettbewerb um den Kunden herrscht, bestätigt eine vom Gesamtverband GWW sowie dem renommierten Mannheimer Marktforschungsinstitut DIMA durchgeführte repräsentative Studie die außergewöhnliche Werbewirkung von Werbeartikeln.
Werbeartikel werden im Gegensatz zu Radio- und TV-Werbung vom Konsumenten stärker wahrgenommen.
Schon bei der Wahrnehmung wird der Vorteil von Werbeartikeln deutlich: 57 Prozent der Befragten, die einen Werbeartikel erhalten haben, erinnerten sich an den Marken- bzw. Firmennamen des werbenden Unternehmens. Hier zeigt sich eine der Stärken des Werbeartikels, denn verglichen mit Fernsehwerbung ist der Erinnerungswert mehr als doppelt und im direkten Vergleich mit Radiowerbung annähernd doppelt so hoch.
Wenn Werbung wirken soll, muss sie den Zugang zum Konsumenten finden. Werbung, deren Botschaft die Köpfe und Herzen der Umworbenen nicht erreicht, ist wertlos.
94 Prozent der Befragten gaben an, einen oder mehrere Werbeartikel zu besitzen. Dass sich drei Viertel dieser Werbeartikel bereits länger als ein halbes Jahr und 37 Prozent sogar über zwei Jahre im Besitz der Empfänger befinden, ist ein beeindruckender Beweis für deren langfristige Werbewirkung.
Nicht weniger Beachtung verdient in diesem Zusammenhang die hohe Werbekontaktchance. 9 von 10 Befragten nutzen die erhaltenen Werbeartikel – und das mindestens einmal täglich. Das heißt, Werbeartikel erreichen 88% der Bevölkerung ab 14 Jahren – so viel wie kein anderes Medium. Mit dieser Reichweite liegen Werbeartikel unangefochten an der Spitze.
Bei der Marken- bzw. Firmenwahrnehmung können Werbeartikel ebenfalls stark überzeugen. Wie die Studie belegt, verbindet sich mit dem Einsatz von Werbeartikeln eine überaus hohe Werbeerinnerung. 57 Prozent der Befragten erinnern sich an die Marke beziehungsweise den Namen des werbenden Unternehmens.
Werbeartikel stärken Kundenbindung und schaffen Vertrauen in das Unternehmen
Doch neben dem messbaren Vergleich mit anderen Werbeformen sollte das Marktforschungsinstitut auch die Akzeptanz und Auswirkungen auf das Unternehmensimage abfragen.
In diesem Zusammenhang äußerten 37 Prozent der Befragten, dass der erhaltene Werbeartikel die Kauf- bzw. Auftragsentscheidung zugunsten des werbenden Unternehmens beeinflusst habe.
Und immerhin rund jeder Fünfte bemerkt, dass sich dies positiv auf die Wahrnehmung ausgewirkt habe. Kundenorientierung und Qualitätsbewusstsein wird durch Werbeartikel positiv beeinflusst.
Das Ergebnis der Studie ist ein weiterer Beleg für das enorme Wirkungspotential des Werbeartikels.
„Die Werbewirkungsstudie hat an den Tag gebracht, dass Werbeartikel zu den kosteneffizientesten Werbemedien überhaupt gehören. Wird der Werbeartikel richtig eingesetzt, ist er anderen Werbeformen hinsichtlich Werbewirkung und Imagetransfer weit überlegen“, so Patrick Politze, Vorsitzender des GWW. Das Ergebnis sollte werbende Unternehmen aufhorchen lassen.

**Inhalt mit freundlicher Genehmigung des GWW Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V.

Richtlinien zum neuen Produktsicherheitsgesetz

Zum Umgang mit dem Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)

Die generelle Kennzeichnungspflicht gemäß dem ProdSG besteht bereits seit 01.12.2011 und gilt grundsätzlich für alle Verbraucherprodukte und somit auch für jeden Werbeartikel.

Zu kennzeichnen ist jedes Produkt mit dem Namen und der zustellungsfähigen Anschrift des Herstellers bzw. desjenigen, der das Produkt in den europäischen Wirtschaftsraum einführt und dort bereitstellt.

Neben Namen und Anschrift ist auch eine Serien- oder Typnummer zur eindeutigen Identifizierung Pflicht.

Anstelle des Lieferanten können auch der Werbemittelberater oder der Werbende selbst mit ihren Namen und ihrer Anschrift zur Produktkennzeichnung herhalten. Damit gelten Sie quasi als Hersteller und übernehmen folglich sämtliche Haftungsrisiken für das Produkt.

Grundsätzlich hat die Kennzeichnung auf dem Produkt zu erfolgen. Lediglich in Ausnahmefällen – wenn eine Kennzeichnung bspw. aus Platzgründen nicht möglich ist – ist auch eine Kennzeichnung auf der Verpackung gestattet.

Aufkleber oder ggfs. auch Hang-Tags, die die erforderlichen Angaben enthalten und mit dem Produkt fest verbunden sind, sollten der Kennzeichnungspflicht in der Regel genügen.

Für Produkte, deren Kennzeichnung aus Sicht des Verantwortlichen einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten würde, sollte der Bereitsteller eine entsprechende Dokumentation verfassen und hinterlegen.

Um Bußgelder zu vermeiden, sollte eine Kennzeichnung im Sinne des ProdSG spätestens durch den Importeur vorgenommen werden.

Die Abnahme nicht gekennzeichneter Produkte kann vom Empfänger mit Hinweis auf Verstoß gegen das ProdSG ggf. verweigert werden.

Langfristig gilt: “Bei der Aufbringung der Kontaktdaten wird die Branche umdenken müssen.” Am Gesetz kommen wir nicht vorbei, aber es gibt entspannende Handlungsoptionen. Zunächst zeigen die aktuellen Erfahrungen einmal mehr, dass allgemeine Publikationen den Handel aufschrecken. Besser ist der pro-aktive Umgang des Lieferanten mit seinen Distributoren und die entsprechende Vorab-Information zum Gesetz mit den daraus resultierenden konkreten Maßnahmen auf Lieferantenseite. An dieser Stelle hat dann der Handel die Gelegenheit, weiter Informationsdetails abzurufen bzw. seine etwaigen Kennzeichnungswünsche einzubringen.

Das ProdSG hat auch Verpflichtungen für die Behörden. Sie müssen eine festgelegte Anzahl an Stichproben auf dem Markt überprüfen, ihr Überprüfungszwang steigt. In Deutschland sind mehr als 100 Behörden dafür zuständig, die Einhaltung des ProdSG zu überprüfen. Daraus folgt, dass jeder Bereitsteller seine Produktpalette einmal auf Ausnahmen durchchecken sollte. Dies wird aber nur auf sehr wenige Produkte zutreffen, wie es beispielsweise bei Einkaufswagenchips der Fall sein könnte.

Für die überwältigende Anzahl der Produkte gilt: Wer nicht auf dem Produkt selbst kennzeichnen möchte, kann den Weg der Risikominderung wählen durch Aufkleber auf der Verpackung. Damit werden den kontrollierenden Behörden zumindest eine entsprechende Kenntnis der Verordnung sowie deren Umsetzung demonstriert.

Das unterbindet möglicherweise restriktive Sofortmaßnahmen und steigert den Zeitaufwand der Behörden für eine detaillierte Klärung des Sachverhalts. Da sie Fallzahlen liefern müssen, werden sie sich (hoffentlich) an die für sie effektiveren Komplettverstöße halten. Wer sich als Betroffener für diesen Weg entscheidet, kann das Risiko behördlicher restriktiver Maßnahmen immer deutlich reduzieren. Zudem gibt es auch noch keine Präzedenzurteile und gelten unterschiedliche Auffassungen der kontrollberechtigten Behörden untereinander als nahezu unausweichlich. Das wiederum geht mindestens in den Fällen verwendeter Verpackungsaufkleber o. ä. zu Lasten der Kontrolleffizienz, da das betroffene Unternehmen seiner aus dem ProdSG resultierenden Pflicht ja zunächst einmal teilweise nachgekommen ist.
Zum Umgang mit dem ProdSG

Die generelle Kennzeichnungspflicht gemäß dem ProdSG besteht seit dem 1.12.2011 und gilt grundsätzlich für alle Verbraucherprodukte und somit auch jeden Werbeartikel.

Zu kennzeichnen ist jedes Produkt mit dem Namen und der zustellungsfähigen Anschrift des Herstellers bzw. desjenigen, der das Produkt in den europäischen Wirtschaftsraum einführt und dort bereitstellt.

Neben Namen und Anschrift ist auch eine Serien- oder Typnummer zur eindeutigen Identifizierung Pflicht.

Anstelle des Lieferanten können auch der Werbemittelberater oder der Werbende selbst mit ihren Namen und ihrer Anschrift zur Produktkennzeichnung herhalten. Damit gelten Sie quasi als Hersteller und übernehmen folglich sämtliche Haftungsrisiken für das Produkt.

Grundsätzlich hat die Kennzeichnung auf dem Produkt zu erfolgen. Lediglich in Ausnahmefällen – wenn eine Kennzeichnung bspw. aus Platzgründen nicht möglich ist – ist auch eine Kennzeichnung auf der Verpackung gestattet.

Aufkleber oder ggfs. auch Hang-Tags, die die erforderlichen Angaben enthalten und mit dem Produkt fest verbunden sind, sollten der Kennzeichnungspflicht in der Regel genügen.

Für Produkte, deren Kennzeichnung aus Sicht des Verantwortlichen einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten würde, sollte der Bereitsteller eine entsprechende Dokumentation verfassen und hinterlegen.

Um Bußgelder zu vermeiden, sollte eine Kennzeichnung im Sinne des ProdSG spätestens durch den Importeur vorgenommen werden.

Die Abnahme nicht gekennzeichneter Produkte kann vom Empfänger mit Hinweis auf Verstoß gegen das ProdSG ggf. verweigert werden.

Langfristig gilt: “Bei der Aufbringung der Kontaktdaten wird die Branche umdenken müssen.” Am Gesetz kommen wir nicht vorbei, aber es gibt entspannende Handlungsoptionen. Zunächst zeigen die aktuellen Erfahrungen einmal mehr, dass allgemeine Publikationen den Handel aufschrecken. Besser ist der pro-aktive Umgang des Lieferanten mit seinen Distributoren und die entsprechende Vorab-Information zum Gesetz mit den daraus resultierenden konkreten Maßnahmen auf Lieferantenseite. An dieser Stelle hat dann der Handel die Gelegenheit, weiter Informationsdetails abzurufen bzw. seine etwaigen Kennzeichnungswünsche einzubringen.

Das ProdSG hat auch Verpflichtungen für die Behörden. Sie müssen eine festgelegte Anzahl an Stichproben auf dem Markt überprüfen, ihr Überprüfungszwang steigt. In Deutschland sind mehr als 100 Behörden dafür zuständig, die Einhaltung des ProdSG zu überprüfen. Daraus folgt, dass jeder Bereitsteller seine Produktpalette einmal auf Ausnahmen durchchecken sollte. Dies wird aber nur auf sehr wenige Produkte zutreffen, wie es beispielsweise bei Einkaufswagenchips der Fall sein könnte.

Für die überwältigende Anzahl der Produkte gilt: Wer nicht auf dem Produkt selbst kennzeichnen möchte, kann den Weg der Risikominderung wählen durch Aufkleber auf der Verpackung. Damit werden den kontrollierenden Behörden zumindest eine entsprechende Kenntnis der Verordnung sowie deren Umsetzung demonstriert.

Das unterbindet möglicherweise restriktive Sofortmaßnahmen und steigert den Zeitaufwand der Behörden für eine detaillierte Klärung des Sachverhalts. Da sie Fallzahlen liefern müssen, werden sie sich (hoffentlich) an die für sie effektiveren Komplettverstöße halten. Wer sich als Betroffener für diesen Weg entscheidet, kann das Risiko behördlicher restriktiver Maßnahmen immer deutlich reduzieren. Zudem gibt es auch noch keine Präzedenzurteile und gelten unterschiedliche Auffassungen der kontrollberechtigten Behörden untereinander als nahezu unausweichlich. Das wiederum geht mindestens in den Fällen verwendeter Verpackungsaufkleber o. ä. zu Lasten der Kontrolleffizienz, da das betroffene Unternehmen seiner aus dem ProdSG resultierenden Pflicht ja zunächst einmal teilweise nachgekommen ist.

**Dieser Inhalt ist nicht rechtsverbindlich, mit freundlicher Genehmigung des GWW Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V.

 
 
 
 

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