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Werbeanbringung
Bedruckung, Druck, Aufdruck, Gravur, Beflockung u.a.
Als Vorlage für die Bedruckung dienen idealerweise vektorisierte Daten aus Programmen wie z.B. Adobe Illustrator. Pixeldateien, wie Bitmaps, Photoshop-Bilder u.ä. sind weniger, bei bestimmten Druckverfahren gar nicht geeignet, da sie zum Einen im Gegensatz zu Vektordaten nicht beliebig ohne Qualitätsverlust zu vergrößern sind, zum Anderen eine ggflls. notwendige Randschärfe vermissen lassen.
Von diesen Daten werden, außer bei digitalen Druckverfahren, Druckfilme (Lithos) erstellt. Sofern es die Farbanzahl zulässt, wird pro im Bild verwendeter Farbe ein separater Film erstellt. Diese Filme dienen dann zur Erstellung der Siebe, Klischees bzw. Druckplatten. Bei vielfarbigen Bildern oder Farbverläufen wird i.d.R. im so genannten CMYK-Modus (Cyan-blau, Magenta-rot, Yellow-gelb, BlacK-schwarz) gedruckt, hier wird das Bild in die vier Farben Cyanblau, Magentarot, Gelb und Schwarz aufgeteilt.
Die zwei meist verwendeten Druckverfahren im Werbeartikelbereich sind der Siebdruck und der Tampondruck, inzwischen auch geläufig der Digitaldruck und. für z.B. Papiertaschentücher oder PE-Taschen der Flexodruck.
Für Werbemittel aus Metall bietet sich die Gravur, heute fast immer die Lasergravur als dauerhafte und edle Werbeanbringungsart an.
Siebdruck
Der Siebdruck ist eine Drucktechnik, bei der die Farbe durch eine Druckform (Sieb) gepresst wird. Er zählt deshalb zu den Durchdruckverfahren. Im eigentlichen Sinne handelt es sich um eine Schablonentechnik. Die Schablone wird auf das zu bedruckende Material gelegt und mit Hilfe eines Rakelmessers mit Farbe bestrichen. Beim Druckvorgang dringt die Farbe durch die offenen Stellen auf den zu bedruckenden Artikel und bildet auf diesem das Druckmotiv ab. Im Siebdruck sind fast alle Stoffe bedruckbar, auch Glas, Blech, Shirts, was dieses Verfahren für Werbeartikel besonders interessant machte. Da hier gerasterte Farbtöne nicht so gut wiedergegeben werden, empfehlen sich Volltonfarben. Für jede Farbe benötigt man ein eigenes Sieb, deshalb ist der Siebdruck recht kostenintensiv, vor allem bei kleineren, mehrfarbigen Auflagen. Der Farbauftrag beim Siebdruck ist fünf- bis zehnmal dicker als bei anderen Druckverfahren - dadurch erzielt man im Siebdruck sehr leuchtende, kräftige Farben.
Tampondruck
Der Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren. Tiefdruck bedeutet, dass die druckenden und nicht druckenden Stellen der Druckform nicht auf einer Ebene liegen müssen. Man kann also auch konische, runde, nahezu beliebig geformte Gegenstände mit Hilfe dieses Verfahrens bedrucken. Grundlage ist das Druckklischee.
Das Druckklischee oder auch Klischeeplatte ist eine gehärtete, geschliffene, Stahlplatte, in deren Oberfläche das zu druckende Druckbild auf photochemischem Weg geätzt wird. Auf dieses Klischee wird mittels eines Farbspachtels die jeweils aktuelle Farbschicht aufgetragen. Anschließend wird mit einem gehärteten Stahlmesser, der so genannten Rakel, die Oberfläche wieder gesäubert, wobei in den durch die Ätzung entstandenen Vertiefungen auf dem Klischee Farbe zurückbleibt. Nach dem Rakeln fährt der Drucktampon über das Druckklischee und entnimmt die dort in der Ätzung zurückgebliebene Farbe, um diese dann nach vorne auf das korrekt positionierte Werbemittel zu übertragen. Beim Übertragen wird der Silikon-Drucktampon auf das zu bedruckende Teil aufgepresst, wobei durch die Verformung des Tampons dieser die Form des zu bedruckenden Werbeartikels annimmt und dabei die zu übertragende Farbe auf ihm hinterlässt.
Im Tampondruckverfahren lassen sich sehr gut unebene oder stark gerundete Materialien (z.B. Kugelschreiber) veredeln.
Für Werbemittel aus Metall bietet sich die Gravur, heute fast immer die Lasergravur als dauerhafte und edle Werbeanbringungsart an.
Digitaldruck
Beim Digitaldruck werden vorhandene Text- oder Bildinformationen in digitaler Form direkt vom Computer über ein so genanntes RIP (Raster Image Prozessor), das die zu druckenden Daten in Rasterpunktinformationen umwandelt, an das Drucksystem gesendet, daher der Name "computer-to-print".
Der Computer steuert dabei direkt die digitale Druckmaschine. Übliche analoge Druckvorbereitung wie Film- oder Druckplattenherstellung entfallen, was Zeit- und Kostenersparnis, zumindest bei kleineren Auflagen, bedeutet. Unmittelbare Änderungen von Druck zu Druck und Druck nach benötigter Menge Bedarf (printing on demand) sind hierbei ebenfalls möglich.
Je nachdem, wie weit die Druckvorstufe digital durchgeführt wird, unterscheidet man beim Digitaldruck: 1. computer-to-film - hier geht die Digitalisierung nur bis zur Herstellung der Filme. 2. computer-to-plate - hier wird die Druckplatte schon digital erstellt, also ohne Druckfilm. 3. computer-to-press - weder Film noch Platte sind hier nötig. Die digitalisierte Vorlage wird an die verbundene Druckmaschine gesendet und direkt auf Folien ausgeschossen, die je nach Farbauszug von der Maschine auf die jeweiligen Rollen gespannt werden.
Der weitere Druckvorgang verläuft dann jedoch oft im guten alten Offsetdruck, vor allem für große Auflagen ist das sinnvoll und bringt qualitative Vorteile. Kleinere Auflagen werden auch schon voll digital gedruckt: mit Tonerdruckmaschinen nach dem Prinzip von Farbkopierern.
Bestickung
Eine sehr hochwertigte Form der Werbeanbringung auf textilen Werbemitteln ist die Bestickung. Dabei wird das Motiv, z.B. eine Logo über Stickmaschinen auf Polohemden oder Baseball-Caps aufgebracht. Die Kosten richten sich primär nach der Anzahl der benötigten Stiche.
Eine Bestickung ist extrem Waschbeständigkeit und weist so eine lange Haltbarkeit auf, da die einzelnen Fäden des Stickgarns nahezu nicht oder nur sehr langsam ausbleichen. So leuchten die Farben des Stickmotivs oft noch lange nachdem das Trägertextil schon verblichen oder verschlissen ist.
Beim Sticken ist die Anzahl der Farben durch die Anzahl der auf der Stickmaschine vorhanden Stickmodule begrenzt. Oft wird mit 8-12 Farb-Stickmaschinen gearbeitet.
Transferdruck
Das Logo wird auf einen Bildträger aus Papier gedruckt und mit Hilfe einer Transferpresse auf den Werbeartikel übertragen. Diese Methode kommt vor allem bei der Bedruckung von Werbemitteln wie Textilien oder Regenschirmen zum Einsatz, wenn mehrere Farben auf den Werbeartikel gedruckt werden sollen. Mit Hilfe des Transferdruckverfahrens lassen sich auch feine Details auf grobe Textilen drucken.
Gravur
Unter Gravur versteht man generell das Einbringen eines Motivs in die Oberfläche metallischer Gegenstände. Je nach Gravurart erscheint das Motiv dann in der Oberflächenfarbe oder in der Farbe des Kernmaterials des Metalls. Bunte Gravuren sind demnach nur durch spätere Auslegung mit Farbe möglich, was aber selten zum Tragen kommt. Auch Holz und viele Kunststoffe, ja sogar Textilien wie Fleece, können graviert werden. Man unterscheidet die folgenden Verfahren:
Lasergravur
Die Lasergravur ist eine relativ neue aber heute fast ausschließlich eingesetzte Gravurmethode. Hier wird durch einen Laserstrahl die oberste Schicht des gravierten Materials des Werbeartikels punktgenau abgetragen, wodurch das Motiv die Farbe des Kernmaterials erhält. Lasergravuren zeichnen sich durch höchstmögliche Präzision bei der für Gravuren typischen hohen Beständigkeit aus.
Doming
Doming ist die Kombination eines Ausdrucks des Logos auf einem Aufkleber oder anderem Trägermaterial (Folie, Papier) und einem Epoxyharz, welches über den Ausdruck kommt. Das Harz ist klarsichtig und schützt das Druckmotiv. Es entsteht der optische Eindruck der Plastizität.
Flexodruck
Beim Flexodruck handelt es sich um ein Rollenrotationsverfahren, bei dem flexible Druckplatten (Klischees), die meist aus Fotopolymer bestehen, und niedrigpastöse Pigment-Druckfarben verwendet werden. Das Flexodruckwerk besitzt eine Rasterwalze, welche die Druckplatte einfärbt, einen Druckzylinder, auf dem die Druckplatte befestigt ist und einen Gegendruckzylinder, der den Bedruckstoff führt. Klischees werden heute mittels Lasergravur hergestellt. Im Werbeartikelbereich kommt der Flexodruck bei Folien für PE-Tragetaschen, Verpackungsfolien, Papierservietten, Papier-Taschentüchern u.ä. zum Einsatz. Für jede Druckfarbe ist ein Klischee erforderlich. Die Vorkosten für die Bedruckung von Werbeartikeln im Flexodruck multiplizieren sich mit der Anzahl der Druckfarben und sind stark abhängig von der Größe des Druckbilds.
Beflockung
Für die Beflockung von Textilien gibt es zwei Verfahren. Beim komplizierteren von beiden werden in einer Beflockungsmaschine Millionen kurzgeschnittener Fasern in einem elektrischen Feld auf den vorher mit Klebstoff versehenen Werbeartikel aufgebracht. Die Anbringung des Klebstoffs erfolgt entsprechend der Form des Motivs. Durch die elektrischen Feldlinien stehen alle Fasern senkrecht und ergeben eine samtähnliche Oberfläche, die durch den Klebstoff sehr strapazierfähig und abriebbeständig ist. Entsprechend der gewählten Faserlänge (0,5 - 1,0 - 2,0 mm oder mehr) und der Faserdicke kann eine samtweiche bis harte Oberfläche erzielt werden. Der Flock kann aus Baumwolle, Kunstseide, Polyamid, Polyester oder Acryl sein, wobei Polyamid (Nylon/Perlon) auf Grund seiner guten Eigenschaften das bevorzugt eingesetzte Material ist.
Beim zweiten Verfahren wird das Motiv mit Hilfe eines Plotters aus einer Folie geschnitten, welche mittels starkem Druck und großer Hitze auf das Werbemittel übertragen wird. Die Folie ist bereits fertig beflockt und auf der Rückseite mit einer Klebefläche versehen. Diese Variante ist besonders für kleine Werbeartikel Auflagen interessant.
Die Beflockung (oder der Flockdruck) eignet sich besonders für Beschriftungen, sowie zum Druck grafischer Motive mit einheitlichen Farbflächen, wie z.B. Logos.
Für den Druck von Farbverläufen oder Bildreproduktionen mit unterschiedlichen Farbnuancen ist dieses Verfahren nicht geeignet.
Flockdruck bietet eine gute Druckqualität, sowie eine hohe Waschbeständigkeit und ist schon ab kleinen Stückzahlen, z.B. auf T-Shirts, Trikots, Taschen o.a. möglich.
Prägedruck / Blindprägung
Mit Hilfe eines Prägestempels zum Beispiel aus Magnesium wird das Logo in den Werbeartikel gestanzt. Das Prägedruckverfahren wird hauptsächlich bei Werbemitteln aus Leder eingesetzt. Farbige Prägungen sind möglich aber selten nachgefragt. Die Farben hierfür müssen aus einer Standardfarbpalette gewählt werden. CI-Prägedruckfarben sind daher nur annähnernd auf Werbeartikeln möglich. Nicht alle Lederarten eignen sich für dieses Verfahren. Um den Prägestempel herzustellen wird ein Druckfilm benötigt.
Druckvorlagen
Druckfilmerstellung Während es bis vor wenigen Jahren üblich war, dass vom Kunden oder dessen Werbeagentur ein Druckfilm für die Bedruckung des Werbeartikels zur Verfügung gestellt wurde, ist es heute beinahe immer üblich, eine Druckdatei (z.B. per E-Mail) zur Verfügung zu stellen und die weitere Bearbeitung uns zu übertragen.
Druckdateiformate Für Logos liefert eine vektorisierte Datei, z.B. ein EPS, das beste Druckergebnis. Für Fotomotive werden gängige Formate wie PDF/X3, TIF, JPG, PSD mit entsprechend hoher Bildauflösung verwendet. Dabei sollte die Bildauflösung bei Bild- oder Fotomotiven 300 ppi und bei Linien / Zeichnungen, so genannten Strichmotiven, mindestens 600, besser 1200 ppi betragen. Bildauflösungen von 72 ppi sind nur verwendbar, wenn sie ein Vielfaches der Endformatgröße aufweisen. Dateibearbeitungen nehmen wir im eigenen Hause gern vor, nur aufwendige Arbeiten werden nach Absprache berechnet. Enthaltene Schriften sind grundsätzlich in Pfade zu wandeln.
Programme Wir verwenden Adobe Illustrator / Photoshop und Adobe Acrobat 7.0 - Auf keinen Fall sind Office-Dokumente (Word, PowerPoint o.ä.), QuarkXPress, Corel-Draw oder Freehand-Dateien verwendbar.
Was sind Werbemittel oder Werbeartikel (Definition)
Der Begriff Werbemittel - oft auch als Werbeartikel oder Werbegeschenk benutzt - hier ganz allgemein alle gegenständlichen Möglichkeiten der Werbung (hier also nicht die erweiterte Definition '... Anzeigen, Filme, Spots, Plakate, Banner (Internet) und dergl., die in den Werbeträgern platziert werden'), die als Geschenk an Endverbraucher, Interessenten oder direkte Geschäftspartner abgegeben werden.
Ein sinnvolles Werbemittel begleitet den Empfänger durchaus über Jahre hinweg und schafft so einen dauerhaften Kontakt mit der z.B. aufgedruckten Werbebotschaft bzw. zur Marke und zum Unternehmen. Einwichtiger Punkt ist die gekonnte Verbindung von Absicht und angesprochener Zielgruppe.
Bei sogenannten Streuartikeln (z.B. einfache Kugelschreiber oder Einwegfeuerzeuge) steht primär eine massenhafte Verbreitung zur Bekanntheitssteigerung der beworbenen Marke im Vordergrund. Dieses Werbemittel zeichnet sich durch einen niedrigen Preis aus und kann somit in relativ großen Mengen verteilt werden. Durch die hohe Streuung wird allerdings eine relativ unpräzise Verbreitung erreicht.
Ein anderer Weg ist der Einsatz besonders hochwertiger Werbemittel. Hier steht nicht in erster Linie der Bekanntheitsgrad, sondern eher das Qualitätsbewußtsein und die Wertigkeit der Marke oder des Unternehmens im Vordergrund. Entsprechend kleiner ist der Streuverlust. Normalerweise werden hochwertige Werbemittel an Entscheidungsträger in strategisch wichtigen Positionen vergeben.
Zunehmend wird Wirtschaftsunternehmen die Notwendigkeit deutlich, nicht nur im Bereich der klassischen Werbung, sondern auch in Werbemittel zu investieren. Gefordert sind dabei Vertriebspartner, die darauf spezialisiert sind, stimmige Werbemittel zu konzipieren oder auf den Weltmärkten zu entdecken. Bei immer dichter werdenden Märkten und Mitbewerberaktivitäten werden nur ausgefallene und ungewöhnliche Geschenke die angestrebte positive Motivation bei der Zielperson erreichen. Der Auswahlprozeß oder die Entwicklung sind jedoch sehr vielschichtig.
Werbemittel werden als eigenständige Geschenke eingesetzt, sind Bestandteile von Promotionaktionen, werden als Selfliquidation-offer distribuiert, dienen als Door-opener und, entsprechend gestaltet, als Werbebotschaftsträger. Ein Werbemittel kann Streuartikel sein, bei Directmailings wichtiger Anreiz zur Handlung der Zielperson oder sogar hochwertige Prämie eines Incentivewettbewerbs.
Diese Vielfältigkeit soll im Folgenden nicht durch unterschiedliche Begriffe eingeschränkt werden. Vielmehr sollen unter dem Begriff Werbemittel nicht nur reine Give-Aways oder Werbegeschenke im herkömmlichen Sinn verstanden werden, sondern Motivationsinstrumente verschiedener Ausrichtung, die auch wesentlicher Bestandteil ganzer Aktionen sein können. Warum werden überhaupt Werbemittel eingesetzt?
Unternehmen arbeiten gewinnorientiert. Um Gewinne zu erzielen, müssen Menschen motiviert werden, durch ihr Verhalten zu diesem Gewinn beizutragen. Das können verstärkte Aktivitäten des Aussendienstes, der Absatzmittler, neue Aufträge von Bestands- oder Neukunden, die Gewinnung von Medienmitarbeitern oder andere gewinnrelevante Handlungen sein.
Geschenke (die ja eigentlich per Definition ohne Gegenleistung gewährt werden sollten) sind seit Menschenexistenz ein guter Weg dazu. Ein Beschenkter fühlt sich idealerweise verpflichtet - vielleicht sogar nur unbewußt - und mit dem Schenkenden verbunden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um Bekanntheitsgrade zu steigern, Märkte auszubauen, Umsätze zu erhöhen, Absatzkanäle zu öffnen, die Bereitschaft für positive Berichterstattung zu fördern, auf sich aufmerksam zu machen und schließlich Gewinne zu erhöhen.
Kreative Geschenke
Aus der Erkennung des Werbemittels als potentes Instrument im Marketing-Mix, das harmonisch und synergetisch mit anderen Bestandteilen des Marketingmixes hohe Ziele durchsetzen soll, kann es nur sehr selten sinnvoll und richtig sein, einen ’Kugelschreiber, möglichst billig’ auszusuchen und als Werbemittel einzusetzen. Vielmehr sind stimmige, das gesamte Umfeld berücksichtigende Werbemittel gefragt, die von einem professionellen Anbieter konzipiert und bezogen werden sollten.
Die Auswahl effektiver Werbemittel und deren Aktionsumfeld setzt eine intensive Beschäftigung mit der ganzheitlichen Sache voraus. Diese Beschäftigung betrifft nicht nur die zeitliche, sondern auch die qualitative Intensität, die verschiedene arbeitsintensive Dimensionen aufweist.
Für den Werbemittelvertriebspartner bedeutet das insbesondere den Einsatz von Mitarbeitem, die über umfassende Erfahrung in der Werbung und dem Marketing verfügen.
Ein von schneller Auffassungsgabe und flexiblem Denken geprägter Überblick über einen möglichst großen Teil der weltweiten Beschaffungsmärkte, über Produktionsverfahren, zeitliche und finanzielle Praktikabilität von Werbemittelprojekten, über neue Grundmaterialien zu haben, all das sind für diese Mitarbeiter Voraussetzungen für gute Dienstleistungen. Also auch für effektive Ergebnisse für den Kunden.
Leistungsstarke EDV-Anlagen, in denen kontinuierlich wirklich alle Dinge und Dienste nach Herkunft und Adressen archiviert werden, auch wenn sie zunächst vielleicht banal erscheinen mögen, bieten zusätzlich eine gute Grundlage für späteres, uneingeschränkt kreatives Arbeiten. So entsteht eine Datenbank, in der wichtige, jederzeit verfügbare Adressen gespeichert sind. Nach bestimmten Suchbegriffen kann der Mitarbeiter sich Daten ausgeben lassen, die sonst eventuell erst gar nicht in die Konzeption einbezogen würden. Denn die Schwierigkeit allein des Ausfindigmachens der entsprechenden Bezugsquelle gewünschter Dinge ist oft unüberwindbar.
So hat ein spezialisierter Werbemittelvertrieb bereits durch sein Quellen-Knowhow einen immensen Vorsprung. Diesen Vorsprung kann sein Kunde gewinnbringend nutzen.
Lieferantenverbindungen
Die spezialisierte Agentur hat aus ihrem nach Branchen und Quellen breit gefächerten Tätigkeitsbereich entsprechend gute Erfahrungen mit und Verbindungen zu Herstellern oder generell Zulieferern. Diese gewachsenen Kontakte wiederum geben eine nicht zu unterschätzende Sicherheit für zuverlässige Ausführung und reelle Preise, von denen der Auftraggeber profitiert. So kann bereits aus diesen Gründen beim Einschalten einer Werbemittelvertriebsfirma das beauftragende Untemehmen direkt bessere Konditionen für seine Werbemittel erzielen, während es gleichzeitig die Arbeit und einen Teil der Verantwortung an den Vertriebspartner abgegeben hat. Hierdurch entstehen sogar zusätzliche monetäre Gewinne, da zum Beispiel die Productmanager oder andere gut bezahlte Mitarbeiter ihrem eigentlichen Geschäft nachgehen können.
Zielgruppenkenntnis
Eine wichtige Grundlage ist ebenfalls die Fähigkeit, sich in den Kunden und dessen Markt hineindenken zu können. Nur so kann der Vertriebspartner voll und ganz im Sinne des Kunden handeln und seine Ziele durchsetzen. Das gesamte Umfeld des Kunden gilt es zu erfassen. Hierzu zählen unter anderem seine Mitbewerber (was verschenken sie), gesetzliche oder kundeneigene Beschränkungen, bisherige Werbemitteleinsätze, Absatzmittlerstrukturen, Zielgruppen.
Exaktes Kennen des zu bewerbenden Produktes, seiner Verpackung, seiner Distribution und möglichst umfangreiches Knowhow der kommunikativen Maßnahmen sind weitere Mosaiksteine für das Briefing.
Dem Anspruch, aus dem genannten Einflußkomplex die entscheidenden Kriterien herauszuarbeiten und eine Synthese aus Kunden- und Zielperson-Wunsch zu erreichen, wird eine guter Werbemittelpartner gerecht werden. Was erreicht ein Werbemittel schon, das dem Verantwortlichen vor Begeisterung die Tränen in die Augen treibt, die Zielpersonen hingegen es überhaupt nicht akzeptieren?
Es verursacht unnötige Aufwendungen, die negatives Image erzeugen und daher gewinnmindernd wirken können.
Umfangreiche, langjährige Erfahrung gewährt ein deutliches Plus an Sicherheit für den Erfolg. Dabei wollen wir auch niemals außer Acht lassen, daß es letztlich immer um Menschen geht - und die sind völlig individuell. Grundsatz also: individuelle Werbemittel für unterschiedliche Menschen!
Bei der Findung des richtigen Werbemittels ist es so auch wichtig, den eigenen Geschmack zurücktreten zu lassen. Das ist schwierig, jedoch für einen guten Werbemittelvertrieb selbstverständlich. Denn einzig der Geschmack und die Erwartungshaltung der Zielperson stehen an erster Stelle.
Bei der Werbemittelkreation gilt es, einige grundsätzliche Eigenschaften eines erfolgreichen Werbemittels zu berücksichtigen. Eigenschaften, die ein seine vorgegebenen Ziele erreichendes Werbemittel aufweist, sind Eigenständigkeit, CI/CD-Orientierung, nur schwierige Erwerbbarkeit durch den Beschenkten selbst, eventuell Neuheiten, keine Doppelbelegung z.B. vom Mitbewerber, Einbindung in das übergeordnete Marketingmix, angemessenes Preis-Zweck-Verhältnis und angemessene Folgekosten.
Folgeaktionen, die über einen längeren Zeitraum logisch aufeinander aufbauen, werden frühestmöglich in die Konzeption mit einbezogen. Dabei gilt grundsätzlich, daß wie schon erwähnt - Werbemittel nicht isoliert betrachtet werden können. Von einem professionellen Werbemittelpartner werden strategische Konzepte geliefert, in denen nicht nur die qualitative Durchgängigkeit der Werbemittel über einige Zeitperioden hinweg festgelegt wird, sondern auch die Entwicklung von Gesamtkonzepten für Aktionen um das eigentliche Werbemittel herum, das in eindeutigem Zusammenhang mit diesem steht.
Hieraus wiederum können sich auch Anforderungen an das Werbemittel ergeben, die entscheidende Restriktionen darstellen. Allein das Beispiel der Versandfähigkeit verdeutlicht diesen Sachverhalt. Standards versus Individualproduktionen
Oft stellt sich die Frage, ob für das zukünftige Werbemittel Standards eingesetzt werden oder Neu- bzw. Sonderproduktionen Anwendung finden. Standards im eigentlichen Sinne, die so wie sie geschaffen wurden verschenkt werden, haben kaum eine individuelle oder außergewöhnliche Komponente. Bereits kleine Änderungen hingegen können das Ziel der Eigenständigkeit erreichen. Beispiel hierfür ist der bereits oben erwähnte (ganz banale) Kugelschreiber, der jedoch in eine Aktion ’Schreiben Sie den Traum Ihres Lebens auf...’ eingebunden und dabei in einer Geschenkverpackung mit einer Wolke aus Watte integriert ist. Man erkennt, daß hier die positive Wirkung vor allem der kreativen Umsetzung entspringt.
Ein weiteres Beispiel sollen hier Compact Discs (CDs) sein. Grundsätzlich ist die CD ein Standardmedium. Wird sie jedoch individuell bedruckt, erhält sie eine kunden-/produktspezifische Verpackung und ein individuelles Booklet mit Kundeninformationen sowie ein auf die Zielgruppe zugeschnittenes Musikrepertoire, ist sie völlig eigenständig und darüber hinaus nicht im freien Handel zu erwerben.
Neu- oder Sonderproduktionen sind in der Regel aufwendiger und unbequemer. Sie stellen eventuell zunächst hohe Anforderungen an das Vorstellungsvermögen, denn sie sind zunächst nicht greifbar.
Auch hier ist der erfahrene, spezialisierte Werbemittelpartner in der Lage, dem Kunden entsprechende Vorschläge und Handmuster zu unterbreiten, ohne daß dies für ihn größeren Handlingaufwand bedeutet. Er wird letztlich die richtige Alternative anbieten können, da nur er mitten in dem breitgefächerten Werbemittelmarkt positioniert ist. Hiervon profitiert der Kunde in jedem Fall, egal ob ein ’Standard’ oder die Neuproduktion eingesetzt wird. Weiterer Faktor für die Entscheidungsfindung ist letztlich natürlich auch der Preis. Hier gilt, daß der Zweck nicht unbedingt den Preis bedingt. Das Fingerspitzengefühl des Werbemittelpartners wird bereits bei ersten Ansätzen diese Vorgabe berücksichtigen, wobei sowohl der Preis für das Werbemittel an sich als auch die Folgekosten (Verpackung, Versand, Bedruckung, Lagerung) bedacht werden.
Abschließend ist zu erkennen, daß ein zeitgemäßes, marketingorientiertes Werbemittel vielschichtige Dimensionen und Teilaufgaben beansprucht. Bereits die Konzeption und sämtliche Folgeaufgaben verlangen eine intensive Beschäftigung, umfassende Erfahrung und gute gewachsene Zuliefererverbindungen.
Ein darauf spezialisiertes Werbemittelvertriebsunternehmen, wie GET IT! Marketing Service oHG mit seinem Onlineshop www.werbeartikel-mit-bedruckung.de wird übergeordnete Ziele durchsetzende, motivierende Werbemittel anbieten.
Vgl. auch: Werbemittel im Wikipedia, Erklärung zum Begriff Werbemittel im Wikipedia:
Werbemittel, die Werbeträger nutzen, sind z. B. Werbeanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Werbespots in Hörfunk und Fernsehen, Werbebanner und Pop-Ups im Internet, aber auch Bandenwerbung im Stadion, Trikotwerbung im Sport, Plakate auf Anschlagwänden, an der Litfaßsäule und an zahlreichen Orten im öffentlichen Raum, schließlich Werbung auf (öffentlichen und nicht öffentlichen) Verkehrsmitteln. Eine Reihe von Werbemitteln bedarf keines Werbeträgers; so beinhalten Flyer, Broschüre o. ä. Formen diesen bereits. http://de.wikipedia.org/wiki/Werbemittel
Steuerrechtliche Behandlung betrieblich veranlasster Geschenke
(Nachfolgenden Information ist nur als unverbindliche Richtlinie zu sehen, bitte informieren Sie sich über den aktuellsten steuerrechtlichen Stand z.B. bei Ihrem Steuerberater)
Die Ausgaben für Werbeartikel/Werbemittel dürfen als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn die Wertgrenze von 35,- Euro nicht überstiegen wird.
Die steuerliche Absetzbarkeit ist an folgende Bedingungen gebunden: Es handelt sich um ein Geschenk im folgenden Sinne: Die Übergabe eines Werbepräsentes setzt eine unentgeltliche Vermögenszuwendung voraus, die ohne rechtliche Verpflichtung und ohne zeitlichen oder sonstigen unmittelbaren Zusammenhang mit der Leistung des Empfängers erbracht werden muss. Beide Seiten müssen sich über die Unentgeltlichkeit einig sein. Bei der Bemessung der Wertgrenze werden Aufwendungen für Werbeanbringung und Geschenkverpackung miteingerechnet. Transportverpackungs- und Versandkosten gehören nicht zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten des Werbemittels. Der abzugsfähige Betrag gilt pro Person und pro Jahr, d.h. die Wertsumme aller veranlassten Werbeartikel/Werbemittel für eine Person darf innerhalb eines Wirtschaftsjahres die Höhe von 35,- Euro (netto) nicht übersteigen. Die Regelung gilt für Personen, die nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind. Empfänger von Werbeartikeln müssen namentlich erfasst werden (Einzelnachweis). Diese Regelung entfällt für Streuartikel unter 8,- Euro. Die Ausgaben für Werbemittel müssen getrennt von sonstigen Betriebsausgaben aufgezeichnet werden. Steuerlich voll absetzbar und ohne Einzelnachweis sind Deko- und Ausstattungsmaterialien sowie Textilien für Mitarbeiter. Bspw. ist eine Teekanne (Wert: 32,- Euro) als Werbemittel grds. nachweispflichtig, wird diese jedoch im Verkaufsraum genutzt, ist sie Ausstattung und daher nicht nachweispflichtig.
Zugaben
Die o.g. Regelungen besitzen keine Gültigkeit für Zugaben. Zugaben werden ohne besonderes Entgelt mit dem Erwerb der Hauptware angeboten (z.B. die Schuhspanner beim Kauf eines Paars Schuhe). Wesentliches Merkmal einer Zugabe, im Gegensatz zum Werbemittel, ist die notwendige Verknüpfung mit dem hauptsächlichen Leistungsaustausch. Übrigens: Am 25. Juli 2001 sind Rabattgesetz und Zugabeverordnung weggefallen. Unternehmen wird ein grösserer Spielraum eingeräumt, attraktive Angebote zu schaffen. Vormals waren in der Zugabeverordnung nur Artikel von geringfügigem Wert (z.B. einfache Kugelschreiber) erlaubt. Durch die Liberalisierung sind jetzt eine Vielzahl von Koppel- und Prämienprodukten denkbar. Beispiele: Bei Kauf eines Automobils kann das Autohaus einen Picknick-Korb in den Kofferaum legen. Oder: Der Computerhändler bietet bei Neukauf eines Computers Spiele-Software als Zugabe an.
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